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Das Stubentor
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Das Stubentor
Aquarell auf Papier
monogrammiert
10,8 x 10,8 cm

Das Stubentor gehört zu den ältesten geradlinigen Toren der Stadt. Es wurde im Jahre 1600 auf der Grundfeste des alten Stubenturmes mit Bausteinen der in Ruinen gelegenen alten Dominikanerkirche aufgebaut und zeichnete sich daher durch eine besondere Festigkeit aus. Es hatte ein Geh- und ein Fahrtor und über dem letzteren einen kleinen Turm, der aber später verschwand. Man nannte es auch – aufgrund der von hier aus nach Ungarn führenden Straße – das „Ungartor“. Im Jahre 1836 wurde es in klassizistischen Formen erneuert.

Zur Deckung desselben und der Brücke über den hier sehr breiten Stadtgraben befand sich jenseits dieses Stadtgrabens eine Schanze, Stubentor-Ravelin genannt. Betrat man die Stadt durch das Stubentor, so gelangte man rechts zur Dominikanerkirche und links zum „Radlhaus“, benannt nach seinem Schild „Zum guldenen Radel“, das heute die Bezeichnung „Wollzeile Nr. 36“ führt.