
Alt-Wiener Stimmung bei der Rudolfsbrücke
Aquarell auf Papier
signiert und datiert 1912
14,3 x 22,1 cm
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Die Rudolfsbrücke
lag vor der Einwölbung des Wienflusses in der Verlängerung
der heutigen Kettenbrückengasse. Durch sie konnte
man vom 4. oder 5. Bezirk kommend den Wienfluss überqueren
und in den 6. Bezirk gelangen. Die Rudolfsbrücke
wurde nach den Entwürfen von Robausch erbaut. Die
Arbeiten nahmen ab 1828 drei Jahre in Anspruch, die
feierliche Eröffnung fand 1830 statt. Die Brücke
verfügte bei einer Stützweite von 28 Metern
über eine 5,2 Meter breite Fahrbahn und zwei je
1,5 Meter breite Gehsteige.
Die Rudolfsbrücke wurde ursprünglich auch
Kettenbrücke genannt. Es handelte sich nach der
Sophienbrücke, die 1824/25 erbaut worden war und
später Rotundenbrücke hieß, und dem
Karlskettensteg, der heutigen Salztorbrücke (1827/28
erbaut), um die dritte Kettenbrücke Wiens. 1889
wurde die Rudolfsbrücke verstärkt. Durch die
Einwölbung des Wienflusses wurde sie schließlich
überflüssig.
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