
Die Lampelmaut an der Roßauer Lände
Aquarell auf Papier
signiert
10,8 x 15,8 cm
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Das „Kaiserliche
Mauthäusel in der Roßau“ – so
der offizielle Titel der Lampelmaut – war der
Hauptstapelplatz für die auf dem Wasserweg herangeführten
Waren. Hier wurden, neben anderem Vieh, auch die mittels
Donauschiffen nach Wien gebrachten Lämmer ausgeschifft
und versteuert, wovon sich auch der umgangssprachlich
gebräuchliche Name der Mautstation ableitete. Das
Mautgebäude lag in der Roßau „Auf den
Scheiben“, was heute der Roßauer Lände
Nr. 9 entspricht.
Die Lampelmaut wurde 1725 in den Steueranschlagbüchern
des Schottenviertels erstmals erwähnt. In der Nähe,
heute etwa in der Berggasse Nr. 43, befand sich ein
gemütliches Einkehrwirtshaus, das im Laufe der
Zeit unter den Namen „Zum weißen Lämbl“,
„Zum Lampel“ und auch „Zum goldenen
Lamm“ bekannt war und von Schiffsleuten stark
frequentiert wurde.
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