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Verschneite Johannesgasse (Ursulinenkloster)
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Verschneite Johannesgasse (Ursulinenkloster)
Aquarell auf Papier, mit zarten Weißhöhungen
signiert und datiert 1913
16 x 10,8 cm

Die Ursulinenkirche wurde samt dem weitläufigen Klostergebäude, das von der Seilerstätte bis weit in die Johannes- und Annagasse reichte, in den Jahren 1673 bis 75 erbaut. 1795 erfolgte ein Neubau des Klosters, 1887 wurde die Kirche restauriert. Das Hochaltarbild stammt von Johann Spillenberger (1674). Die Zweigstelle des Klosters in der Gentzgasse Nr. 14 – 20 wurde im 2. Weltkrieg durch Bomben beschädigt. Die Kunstschätze aus beiden Objekten wurden in das 1960 bezogene neue Ursulinenkloster in Mauer übertragen.

Der Gebäudekomplex in der Johannesgasse wurde im Jahre 1960 an die Republik Österreich verkauft und nimmt seither die Hochschule für Musik und darstellende Kunst, sowie einen Teil des Volkskundemuseums (Sammlung „Religiöse Volkskunst“) auf. Die Ursulinenkirche wurde 1968 als Konzertkirche ausgestattet, auch eine große Orgel wurde eingebaut. Dem historischen Bau wurde ein Fernseh- und Rundfunkstudio angeschlossen, sodass jederzeit Konzertaufnahmen möglich sind. In der wegen ihrer guten Akustik bekannten Kirche finden auch Publikumskonzerte, fast ausschließlich mit geistlicher Chor- und Orgelmusik, statt.