Die Ursulinenkirche wurde
samt dem weitläufigen Klostergebäude, das
von der Seilerstätte bis weit in die Johannes-
und Annagasse reichte, in den Jahren 1673 bis 75 erbaut.
1795 erfolgte ein Neubau des Klosters, 1887 wurde die
Kirche restauriert. Das Hochaltarbild stammt von Johann
Spillenberger (1674). Die Zweigstelle des Klosters in
der Gentzgasse Nr. 14 – 20 wurde im 2. Weltkrieg
durch Bomben beschädigt. Die Kunstschätze
aus beiden Objekten wurden in das 1960 bezogene neue
Ursulinenkloster in Mauer übertragen.
Der Gebäudekomplex in der Johannesgasse wurde
im Jahre 1960 an die Republik Österreich verkauft
und nimmt seither die Hochschule für Musik und
darstellende Kunst, sowie einen Teil des Volkskundemuseums
(Sammlung „Religiöse Volkskunst“) auf.
Die Ursulinenkirche wurde 1968 als Konzertkirche ausgestattet,
auch eine große Orgel wurde eingebaut. Dem historischen
Bau wurde ein Fernseh- und Rundfunkstudio angeschlossen,
sodass jederzeit Konzertaufnahmen möglich sind.
In der wegen ihrer guten Akustik bekannten Kirche finden
auch Publikumskonzerte, fast ausschließlich mit
geistlicher Chor- und Orgelmusik, statt.
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