Auch das „Ankerhaus“
wurde schwer beschädigt, konnte allerdings nach
dem Krieg wieder vollständig renoviert werden.
Heute dominiert der so genannte Vermählungs- oder
Josefsbrunnen den Platz. Kaiser Leopold I. hatte 1702
gelobt, eine Säule zu Ehren des hl. Josef zu errichten,
wenn sein Sohn Josef I. nach der Bezwingung der Festung
Landau glücklich aus dem Spanischen Erbfolgekrieg
zurückkehren würde. Der marmorne Brunnen wurde
1725, an Stelle des ursprünglich von Fischer von
Erlach entworfenen Holzbrunnens von dessen Sohn Joseph
Emanuel errichtet. Die Figurengruppe in der Mitte stellt
die Vermählungsgruppe (Maria, Joseph und den Hohenpriester)
dar. Darüber wölbt sich ein bronzener Baldachin,
der von vier Säulen getragen und von der Hl. Dreifaltigkeit
bekrönt wird. Ein vergoldetes Wappen schmückt
das Monument, welches von zwei Brunnenbecken flankiert
wird, die wohl an die an dieser Stelle endende Hernalser
Wasserleitung von 1564 erinnern sollen.
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